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Stuttgart21-Ende

Wir legen unsere jeweilige Teilnahme an der Montagsdemo gegen S21 immer neu fest.

 

 

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am Montag 14.8. ab 17:45 bis 21:15, Sindelfingen, Planiedreieck

feiert unsere BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen

"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV !"

trotz Urlaub das 2-Jahres-Fest ihrer Gründung -

unverdrossen und mit langen Atem, bis diese Gesetze des

Lohndumpings, der Massenarmut und zynischer Menschen-

verachtung vom Tisch sind. (www.montagsdemo-sifi.de)

 

Sie sind ebenfalls herzlich zur Berichterstattung eingeladen!

 

Wir bitten Sie, das in Ihren Lokalteilen rechtzeitig bekannt zu geben.

 

Mit freundlichen Grüßen

i.A. des Koordinierungskreises

Wolfram Straif

 

 

 

BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen

"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV !"

c/o Wolfram Straif

Filderstr. 3

71144 Steinenbronn                                                                                     22.8.05

 

 

P r e s s e m i t t e i l u n g

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Montagsdemonstration feiert in diesen Wochen bundesweit ihren einjährigen zähen

Widerstand gegen den größten Sozialabbau in der Geschichte Deutschlands seit dem

Hitlerfaschismus. So auch wir in Sindelfingen: am Montag, 29. August, ab 18 Uhr auf dem

Planiedreieck (Nähe Untere Vorstadt/Mercedesstr.).

 

Da diese Feier mitten in den Bundestagswahlkampf hineinfällt, haben wir uns erlaubt,

die Kandidaten der demokratischen Parteien im Kreis zu unserem Fest einzuladen und

diesen ein Podium zu bieten, ihre Vorstellungen zur Beseitigung von Massenarbeitslosigkeit

und Massenarmut jeweils kurz darzulegen. Eingeladen wurden sowohl die Befürworter der

Agenda 2010 (SPD, Grüne, CDU, FDP) als auch deren Gegner (Feministische Partei,

Partei der Grauen, Linkspartei und MLPD). Geantwortet und zugesagt haben bisher die

Feministische Partei und die MLPD; die übrigen scheinen gewisse Berührungsängste zu

haben gegenüber unserer sozialen Bewegung oder müssen wir ihr Schweigen anders

deuten?

Wir freuen uns jedenfalls auf eine spannende Diskussion und ein entspannendes Fest.

 

Wir möchten Sie mit diesem Brief nicht nur auffordern, diese Veranstaltung in Ihren lokalen

Seiten bekannt zu geben, sondern Sie sind auch selbst herzlich eingeladen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Wolfram Straif

 

PS.: Anbei zu Ihrer Kenntnis der damalige Einladungsbrief vom 21. Juli 2005

 

 

An die Bundestagskandidaten der demokratischen Parteien im Kreis Böblingen

 

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

 

unsere Sindelfinger Montagsdemonstration feiert in Kürze ihr einjähriges Jubiläum, zu

welchem wir Sie herzlich einladen wollen:

 

Montag, 29.Aug. 18 Uhr, Sindelfingen, Planiedreieck (oberhalb Parkhauseinfahrt unterhalb Marktplatz, Ecke Planiestr./Untere Vorstadt)

 

Sie haben auf der moderierten Kundgebung das Recht, in Ruhe einen Redebeitrag von drei

Minuten zu halten zum Thema "Wie gedenken Sie Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut

zu beseitigen?". Im Anschluss daran werden Ihnen maximal drei Fragen zu Ihren Thesen

aus dem Publikum gestellt, worauf Sie jeweils mit einer weiteren Minute antworten können.

Mithilfe dieser zeitlichen Beschränkungen wird es möglich sein, dass alle anwesenden

Parteivertreter ausreichend Gelegenheit  haben, ihre Standpunkte einem interessierten und

offenen Publikum darzulegen. Dieser Brief geht sowohl an die "Große Koalition" um Hartz IV,

CDU, FDP, Grüne und SPD, als auch an dessen Gegner Feministische Partei, Graue Panther,

Linkspartei (bzw. PDS / WASG) sowie die MLPD. Die Presse informieren wir entsprechend.

Betonen wollen wir überdies, dass selbstverständlich faschistische Organisationen wie die

NPD weder eingeladen noch geduldet werden.

 

Wir freuen uns auf Ihr hoffentlich vollzähliges Erscheinen und legen vor allem Wert auf eine

interessante spannende Diskussion über die weitere Zukunft.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

PS.: Falls Sie persönlich verhindert sein sollten, darf gerne ein/e Stellvertreter/in zu

uns sprechen bzw. mit uns diskutieren.

 

 

 

BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen

"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV !"

c/o Wolfram Straif

Filderstr. 3

71144 Steinenbronn                                                                                     7.7.2005

 

 

Offener Brief

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Vöhringer,

 

wir fordern Sie auf: Unterstützen Sie das

 

Verbot aller faschistischen Parteien und ihrer Propaganda

 

- ähnlich wie verschiedene Ihrer Amtskollegen in Deutschland dies taten.

Auf diesen offenen Vorschlag erwarten wir von Ihnen eine offene Antwort!

 

Begründung:

 

Als im Nov./Dez. letzten Jahres die Faschisten der NPD versuchten, sich als angebliche

"Protestpartei" in die hiesige Bewegung der Montagsdemonstration "Für Menschenwürde -

Weg mit Hartz IV" hinein zu drängen, bekamen sie Schützenhilfe seitens Ihrer

Stadtverwaltung und der Polizei. Begründung: wir wollen sie auch nicht, aber diese Partei

sei nicht verboten und es gäbe keine rechtliche Handhabe, ihnen die Teilnahme an einer

öffentlichen Veranstaltung zu untersagen.

Erst die 220 Sindelfinger und Böblinger Bürger Anfang Dezember, darunter einige Dutzend

Jugendliche und ausländische Kollegen, bereiteten dem braunen Spuk ein vorläufiges Ende.

 

Ein weiterer Höhepunkt der arbeiter- und ausländerfeindlichen Hetze der NPD war deren -

von Ihnen zuerst genehmigter - provokativer Auftritt direkt am Rand des  Internationalen

Straßenfestes in Sindelfingen vor drei Wochen.

Sie selbst, Herr Dr. Vöhringer, vollführten einen wahren Eiertanz, bis Sie sich endlich

dazu durchringen konnten, den Stand der NPD zu verbieten - und die Polizei deren

Flugblätter einzog. Also geht es doch! Aber auch hier wieder erst die sattsam bekannte

Begründung: diese Partei sei nicht verboten.

Und wieder war es nur der Aufmerksamkeit einer größeren Gruppe von Jugendlichen und

der Montagsdemonstration zu verdanken, dass die NPD am Sonntag tatsächlich vom Platz

verschwinden musste.

 

Es ist ja nun nicht so, dass Sie im Rahmen Ihrer städterechtlichen Kompetenzen keine

Möglichkeiten hätten, der NPD im Sindelfinger Stadtgebiet "das Wasser abzugraben" - die

Frage ist, ob Sie das wirklich wollen! Es ist doch ein offensichtlicher Widerspruch, eine

Gedenktafel für die Sindelfinger Opfer des Hitlerfaschismus feierlich einzuweihen, aber nicht

konsequent gegen die NPD als Nachfolgepartei einzutreten. Warum setzen Sie sich nicht

dafür ein, deren bundesweite Wahlzulassung abzulehnen? Wenn der NPD der staatliche

Zuschusstopf gesperrt würde durch ein Verbot, kämen Sie nicht in solche

Erklärungsnotstände wie beim Straßenfest. Im übrigen bräuchte es nicht einmal einen

Verbotsantrag in Karlsruhe: mithilfe des Artikels 139 Grundgesetz und dem gültigen

Kontrollratsgesetz vom 10.10.1945 könnten die NPD und andere faschistische

Organisationen sofort verboten werden.

 

Sie kennen sicher die bekannten Zeilen des Pastors Martin Niemöller:

"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein

Sozialdemokrat. Als sie die Katholiken holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein

Katholik. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."

 

60 Jahre nach der Befreiung von der Nazi-Herrschaft wagen die Faschisten es wieder, offen

in Sindelfingen aufzutreten - mit Ihrer anfänglichen Billigung! Das ist ein Skandal, zu dem Sie

öffentlich etwas sagen sollten!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen

"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV !"

i.A. Wolfram Straif

 

 

 

" Keine Macht den Faschisten " .........

 

leider täuscht der Schein

 

Einige Mitglieder der BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen "Für Menschenwürde - Weg mit

Hartz IV", die auch ein Verbot aller faschistischen Organisationen bei ihren

Montagsdemonstrationen fordern,  erfuhren, dass vom OB Sindelfingen ein Infostand der

NPD auf dem internationalen Strassenfest in Sindelfingen für den Sonntag, den 19. Juni 05,

genehmigt wurde.

 

Als OB Dr. Vöhringer am Freitagabend auf dem Strassenfest von uns daraufhin

angesprochen wurde hat er dies bestätigt und mit seiner Ohnmacht dies verbieten zu

können begründet. Ebenfalls wurde uns die Genehmigung zum Auftritt der NPD am

internationalen Strassenfest von Organisatoren des Strassenfestes bestätigt.

 

Es bleibt dem Leser überlassen, wie die Genehmigung der Teilnahme einer radikalen

ausländerfeindlichen Partei auf einem Fest, dessen Teilnehmer nahezu aus zwei Dritteln

ausländischer Organisationen besteht und dieses Fest so grossartig gestaltet, zu bewerten

ist. Es ist empörend und eine Schande für Sindelfingen ...für Deutschland!

Wir sahen es als unsere Bürgerpflicht dagegen vorzugehen, um den Auftritt der NPD  zu

verhindern und sicherlich auch schlimme Folgen aus "Ausschreitungen" resultierend

durch den Auftritt der NPD für Gäste und Teilnehmer, die dieses weit verbreitet bekannte

Fest geniessen wollen.

Noch am Freitag abend haben wir Festgäste über ein Mikrophon der Bühne der Musikband,

die vor der Martinskirche auftraten, darüber informiert und zur Mithilfe am Sonntag gegen

das Auftreten der NPD aufgerufen, ebenso wurden alle unsere Mitstreiter der

Montagsdemos informiert.

 

Am Sonntag um 12 Uhr haben sich dann alle (Jugendliche, Punker, Montagsdemonstranten,

Mitglieder der MLPD, BürgerInnen) vor der Galerie eingefunden, wir begrüssten anfangs sehr

die Anwesenheit "ehrenwerter BürgerInnen" aller Parteifarben doch leider bekamen wir eine

unverständliche Feindseligkeit seitens derer zu spüren, sie distanzierten sich mit groben

Worten und meterweisem Abstand halten von uns und waren zu keiner Diskussion oder

sinnvollen Erklärung ihres Verhaltens bereit.

Seitens der Festorganisation wurde dann mitgeteilt, dass am frühen Morgen des Sonntags

die Genehmigung zum Infostand für die NPD widerrufen wurde, doch konnten wir keine

Entwarnung geben, denn einige von uns sahen NPD Mitglieder in der Tiefgarage unter dem

Marktplatz aus ihren PKWs aussteigen. Sie waren mit Flugblättern auf das Fest gegangen.

Auf eindrückliche Bitte hin gingen dann die Festorganisatoren, begleitet von uns,  diese

Personen auf dem Fest suchen. Es dauerte nicht sehr lange bis wir zwei Personen stellen

konnten, die dabei waren ihre Flugblätter an Ständen und Gäste zu verteilen.

Wir verlangten, dass sie des Festes verwiesen werden, was von den Organisatoren auch

getan wurde und in Begleitung aller gingen sie in Richtung Ziegelstrasse.

Von den ehrenwerten BürgerInnen aller Parteifarben war weit und breit nichts zu sehen !!

 

 

Auf  wiederholtes Drängen von uns wurden die beiden dann von den Festorganisatoren am

Weitergehen in die Ziegelstrasse gehindert und die Polizei gerufen.

Doch anstatt die NPD Mitglieder vom Fest zu entfernen  hat man sie augenscheinlich

vor uns beschützt, wir wurden teilweise von der Polizei recht unfreundlich und barsch

angegangen, ja sogar des Festes verwiesen. Diskussionen waren unerwünscht und lästig.

Aber uns kann so leicht nichts erschüttern und klein beigeben steht nicht in unserem

Wortschatz.

Endlich nach über 15 Minuten wurden den NPDler die Flugblätter abgenommen und sie

bekamen freien Zugang zur Ziegelstrasse, wir haben sie natürlich begleitet bis sie sich mit

ihren Sinnesgenossen (vier weitere Personen) in der Seitenstrasse beim MiniMäx zum "Bier

trinken" trafen. Natürlich habe wir sie auch dabei begleitet, umringt von mittlerweile über 15

Polizisten, die sich ständig berieten wie sie UNS wohl loswerden könnten.

Der für die anwesenden Festgäste wohl sonderbare Zug an Jugendlichen, Punkern,

Mitglieder der Montagsdemos und MLPD, die aber durchaus als Normalo auftraten, umringt

von unzähligen Polizisten in verschiedenen Uniformen, wurde natürlich mit gemischten

Gefühlen beobachtet, sodass wir die Gäste über den Grund des "Umzuges" informierten.

Nach ca 1 ½ Stunden hatte die Polizei den für sie wohl als rettend anzusehenden Einfall, wie

sie uns zerschlagen können. Sie verhafteten die letzte Person unseres NPD Begleitzuges mit

der Begründung Personenkontrolle.

Natürlich wusste die Polizei aus früheren Aktionen an Schikanen gegen uns bei den

Montagsdemos, dass sofort einige von uns den Abgeführten begleiten würden und sich

somit die NPD Begleiteskorte verschmälern würde.

Unser "Kollege" wurde in der Polizeidienststelle komplett durchsucht und über 45 Minuten

festgehalten.

Inzwischen wurde am Rande des Marktplatzes ein harmloser Jugendlicher, der bei unserem

NPD Begleitzug mitgelaufen war, ebenfalls von Polizisten festgehalten und seine

Personalien aufgenommen. Bei ihm wurde dann als defensive Waffe ein Nietenarmband

beschlagnahmt, diese Aktion dauerte mehr als 15 Minuten.

Die 6 NPD Personen wurden von der Polizei emotionslos vom Fest geleitet.

 

Wie gesagt ......."keine Macht den Faschisten,.... NAZIS haben keine Chance"

Gilt leider nicht für unseren Staat und seine Organe

 

 

 

An Gewerkschaften, Betriebsräte, Vertrauensleute und Kollegen,

Organisationen aus der Friedens-, Frauen-, Jugend- und Antifaschistischen Bewegung.

demokratische Parteien und Bündnisse sowie verschiedene Einzelpersonen

 

Offener Brief

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,                                                                        21.3.2005

liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

 

Mit diesem Brief möchten wir Sie über die Montagsdemo in Sindelfingen informieren und Euch

ermuntern an ihr teilzunehmen.

Die Montagsdemo ist in den örtlichen Zeitungen bekannt gemacht worden, wir haben in

Wohngebieten Böblingens und Sindelfingens und vor dem Arbeitsamt breit Flugblätter in

einer Auflage von 4000 verteilt und wir haben einige Jugendliche, die zum festen Kern

gehören, gewonnen.

 

Das Hartz IV-Gesetz ist ungerecht, verordnet Not und bedeutet Zwangsarbeit für

Niedriglohn - es gehört unserer Meinung nach "in die Tonne", eine Nachbesserung ist nur

Kosmetik. Tatsache ist, dass immer mehr Betriebe mit Entlassungen drohen und selbst bei

Daimler Chrysler in Sindelfingen ist der Job nicht mehr sicher.

 

Millionen werden um ihre Ersparnisse betrogen, enteignet und in die Armut geschickt.

Wir können und wollen dies nicht hinnehmen, wir gehen aufrecht und nicht gebückt, wir sind

Menschen und haben auch eine Menschenwürde.

 

Dem Staat ist die Montagdemo ein Dorn im Auge und sie versuchen hier am Ort, aber auch in

anderen Städten mit Schikanen und Anzeigen uns das demokratische Recht auf

Demonstration wegzunehmen.

Viele sagen schon, dass ist ja wie bei der Stasi in der Ex-DDR.

 

So versucht die örtliche Behörde in Eisenach, dass die Faschisten der NPD alle 14 Tage auf

dem gleichen Platz wie die Montagsdemo das Recht erhält zu demonstrieren. Dagegen wird

gerichtlich vorgegangen.

 

Der Versammlungsleiter Wolfram Straif in Sindelfingen war in den Augen des Ordnungsamts

nicht genug kooperativ und Anträge bis Ende April 2005 für die Montagsdemo wurden erst

nach einer Pressekonferenz Anfang März vom Ordnungsamt genehmigt.

 

Die Begründung war lächerlich. Am Rosenmontag hatte ein Junge von 14 Jahren ein

Plastikgewehr nach der Schlusskundgebung gezeigt. Daraufhin nahm ihn die Polizei mit und

brachte ihn aufs Revier.

Nachdem der Vorfall bei den Umherstehenden bekannt geworden ist, gingen einige zu der

Polizeistelle hin und erkundigten sich nach dem Befinden des Jungen.

 

Seit Beginn der Montagsdemo ist klar, Faschisten haben bei uns keinen Platz! Dennoch

erklärte sich der Staatsapparat außerstande, den Versuch der NPD im November, sich als

angebliche Hartz-IV-Protestierer in die Montagsdemo zu mischen, zu unterbinden.

Aber Ermittlungsverfahren gegen Montagsdemonstranten im Zusammenhang damit

einzuleiten, dazu ist die Staatsanwaltschaft fähig.

 

Das alles ist ein Skandal und kann nur zurückgewiesen werden mit Eurer Unterstützung.

Es erfordert den Zusammenschluss aller: ob Jung oder Alt, Frauen oder Männer, Deutsche

oder Immigranten.

 

Wir freuen uns auch, - falls Ihr nicht auf die Montagsdemo kommen könnt - , wenn Ihr diese

Information weiter verbreitet oder uns durch das Verteilen der Flugblätter oder durch

Beiträge in der Homepage www.montagsdemo-sifi.de oder auch durch Spenden unterstützt.

 

Mit solidarischem Gruß

Koordinierungskreis der BürgerInnenbewegung "Für Menschenwürde - Weg mit Hartz IV !"

 

Ansprechpartner: Wolfram Straif, Filderstr. 3, 71144 Steinenbronn, Tel. 07157 / 27504

 

Hartz IV bedeutet Zwangsarbeit für Billiglohn !

Hartz IV az ücrete zorunlu hizmet demek !

Hartz IV signifie travail forcé à bas salaire !

Hartz IV significa trabajo forzado con salario bajo !

Hartz IV is forced labor for low wage !

Hartz IV é trabalho forçado para o salário baixo !

Hartz IV è lavoro forzato per lo stipendio basso !

 

 

Vormerken ! Vormerken ! Vormerken ! Vormerken ! Vormerken ! Vormerken ! Vormerken !

 

anlässlich des diesjährigen 12. Internationalen Pfingstjugendtreffens

 

Bundesweite antifaschistische Demonstration

gegen die Jugend- und Massenarbeitslosigkeit

Weg mit Hartz IV - für die Zukunft unserer Jugend!

 

am Pfingstsamstag, 14. Mai, in Gelsenkirchen

 

 

 

 

Aufruf des Koordinierungskreises an die Sindelfinger und Böblinger Bevölkerung,

an die Arbeiter und Angestellten von DaimlerChrysler und insbesondere an die

ausländischen Mitbürger und die Jugend im Kreis

 

Lasst nicht zu, dass die Montagsdemonstration der BürgerInnenbewegung im Kreis

Böblingen "Für Menschenwürde - Weg mit Hartz IV" von einer Handvoll Neonazis zur

Spaltung von deutschen und ausländischen Kollegen, von Jung und Alt, von Arbeitenden

und Arbeitslosen missbraucht wird!

Hunderttausende haben seit August in ganz Deutschland politisch gegen den größten Abbau

sozialer Rechte seit dem zweiten Weltkrieg demonstriert und ihren Willen zum Ausdruck

gebracht, dass die Hartz-Gesetze, die Agenda 2010, die Gesetze zur "Reform" des

Gesundheitswesens und der Rente fallen müssen. Sie alle zusammen genommen werden zu

Not und Elend der breiten Massen führen.

 

Die Politik des Totschweigens durch weitgehend alle Medien bewirkte nach und nach einen

Rückgang der Teilnehmerzahlen an den Montagsdemonstrationen.

Dazu beigetragen hat auch die Spaltung der Bewegung vor allem durch die

Gewerkschafts-führung, die sich im Gegensatz zur Masse der Gewerkschaftsmitglieder mit

der Regierung weitgehend arrangiert hat.

 

Die weiter Demonstrierenden wurden desto mehr gestärkt: sie werden die demokratisch

beschlossenen Demonstrationen und Kundgebungen mit der Beratung am Offenen Mikrofon

erst beenden, wenn diese Gesetze vom Tisch sind. Hartz IV und weitere Kürzungen treten

zum 1. Januar 2005 in Kraft, was die konkreten Widersprüche vieler Millionen Betroffener

wecken wird.

 

Alle 30 deutschen Großkonzerne im Deutschen-Aktien-Index blicken auf die größten Gewinne

aller Zeiten. Diese Gewinne erarbeitet haben aber wir und nicht Schrempp und

Seinesgleichen! Uns aber diktieren sie Arbeitszeitverlängerung, Niedriglöhne, Erpressung mit

Standortvernichtung, Arbeitslosigkeit und so weiter. Da kommen ihnen die Nazis mit ihrer

rassistischen Parole "Deutsche Arbeitsplätze zuerst für Deutsche" gerade recht.

Waren es bei Hitler die Juden, so sind es bei der NPD die ausländischen Kollegen,

auf die sich der "deutsche Volkszorn" wegen der immer weiter steigenden Arbeitslosigkeit

richten soll.

Wir aber sagen: Arbeit und Geld gäbe es in dieser reichen Gesellschaft genug - aber nur auf

Kosten der Profite der Konzerne!

 

Vor allem unserer Jugend wird die Perspektive völlig versaut: täglich werden Arbeits-plätze

gestrichen wie jetzt wieder bei Alcatel SEL 600. Elcos (Philipps) hier wird dicht gemacht.

DaimlerChrysler hat im letzten Jahr rund 1000 Produktionsarbeitsplätze gestrichen.

Wenn Hartz IV Arbeitsplätze schaffen würde, dann müsste im billigsten Niedrigstlohnland der

Welt China das Wort Arbeitslosigkeit ein Fremdwort sein. Dort aber suchen 250 Millionen

Menschen Arbeit (das sind ein Drittel der Erwerbsfähigen). Wo sollen unsere Kinder eine

Lehre machen können, mit der sie sich von zu Hause finanziell abnabeln können? In China

oder Polen haben sie jedenfalls so auch keine Zukunft!

 

Ein junger türkischstämmiger Kollege meinte zu uns: "Sindelfingen hat eine offene

Atmosphäre, wo Deutsche und Migranten friedlich zusammenleben, das internationale

Stadtfest beweist dies Jahr für Jahr. Das wollen die Nazis zerstören und das wird die

Bevölkerung nicht mitmachen!"

 

Kommt und diskutiert jeden Montag am Offenen Mikrofon den Widerstand gegen solche

Gesetze wie Hartz IV !

Die Faschisten und ihre Auftraggeber werden nicht durchkommen!

 

 

 

BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen

"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV!

 

i.A. Wolfram Straif

Filderstr. 3

71144 Steinenbronn

Tel. 07157/27504

 

Presseerklärung

 

Am Montag, den 22. November 04 versuchten einige NPDler mit Flugblättern und Fahne sich

in die Montagskundgebung der BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen "Für Menschenwürde

-weg mit Hartz IV, das Volk sind wir" hineinzudrängen.

 

Mit ihrem rassistischen Programm "Deutsche Arbeitsplätze nur für Deutsche" versuchen sie

den Widerstand gegen Hartz IV zu spalten

 

Ihr Auftreten ist eine bewusste ungeheure Provokation  gegen alle Bürger und Bürgerinnen

und besonders gegen die ausländischen Mitbürger.

 

Die Montagskundgebungen sind demokratisch organisiert, jeder kann sich hier zu Wort

melden mit Ausnahme von Faschisten und religiösen Fanatikern.

 

Wir fordern alle Bürger und Bürgerinnen auf, sich nächstesmal am 29.November um 18 Uhr in

der Unteren Vorstadt, Sindelfingen an der Montagskundgebung mit dem Thema "Die Folgen

von Hartz IV für Immigranten" zu beteiligen und gegen ein mögliches Auftreten von Neonazis

zu protestieren.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

 i.A. Wolfram Straif

 

 

 

 

 

 

 

bis die Hartz-Gesetze vom Tisch sind!

Jeden Montag in Sindelfingen um 18:00 Uhr Busbahnhof!

 

Montagsdemo

Sindelfingen-

Böblingen

Für ein menschenwürdiges Leben!

 

Protesttag gegen die Amtseinführung von Donald Trump
Gemeinsam am Montag, 23. Januar 2017 auf die Straße!

 

Aufruf zur 13. Herbstdemonstration gegen die Regierung am 01.10.2016 in Berlin! Es gibt viele Gründe am 1. Oktober auf die Straße zu gehen: in Deutschland - einem der reichsten Länder der Welt - wächst die Kinderarmut. Das ist eine ganz direkte Folge der Hartz-Gesetze. Wir sagen: Aufstehen gegen Kinderarmut! Nicht kürzen bei den Kurzen!